Yoga für Golfer

Golf und Yoga – eine Kombination, die glücklich macht.

Mach es wie die Profis:

Tiger Woods, einer der erfolgreichsten Golfspieler der Sportgeschichte, Bernhard Langer, er gehört zu den „Big Five“ einer Gruppe von Weltklasse-Golfern, und viele mehr, sie alle … praktizieren Yoga. Zitat von Tiger Woods: „Ich versuche auf dem Golfplatz, in jeder Situation ruhig zu bleiben. Nur wer inneren Frieden hat, gewinnt.“

Auf den ersten Blick wirken Golf und Yoga wie Gegensätze.

Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass es kaum eine bessere ganzheitliche Vorbereitung und Begleitung für den Golfsport gibt als Yoga.

Die klassischen Vorteile des Yoga sind genau das, was ein Golfer für eine optimale körperliche, geistige und emotionale Vorbereitung des Spiels benötigt.

Der Golfer braucht für einen guten Golfschwung über 120 stabile kraftvolle, gedehnte, flexible Muskeln und eine sehr gute Rumpfrotation.

Mit Yogaübungen (Asanas) werden z. B. beim Sonnengruß (Surya Namaskara) über 100 Muskeln aktiviert, stabilisiert, gedehnt. Ganz speziell ausgesuchte Yogaübungen (Asanas) können auch ganz gezielt die wichtigsten Muskeln, Tiefenmuskulatur für den Golfsport kräftigen, dehnen.

Balance, Koordination und Gleichgewicht sind für Golfer eine wichtige Grundlage für einen konstanten Golfschwung.

Yogaübungen (Asanas) wie z. B. der Baum (Vrkasana) oder der Tänzer (Natarajasana) stärken golfspezifischer Muskeln sowie die Balance, das Gleichgewicht und die Koordination.

Atembewusstsein und Atemkontrolle helfen dem Golfer sich immer wieder neu zu beruhigen, seinen Herzschlag und Blutdruck herunter zu fahren. Helfen aber auch bei Ärger, Frustration, Gereiztheit oder Verzweiflung z. B. nach einem schlechten Schlag kann die Atmung wieder zur inneren Harmonie verhelfen.

Im Yoga ist das Wissen um die körperliche, psychische, energetische und spirituelle Bedeutung von Atmung (Pranayama) seit Jahrtausenden tief verankert. Verschiedene Atemübungen (Pranayama) wie z. B. Bienensummen (Bhramari) oder Wechselatmung (Anuloma Viloma) trainieren nicht nur das Atemvolumen, die Atemkontrolle und die Konzentration, sondern beruhigen auch den Geist, lösen physische und psychische Anspannungen, und bringen den gesamten Körper wieder in Harmonie.

Fokussierung und Konzentration ist das A und O des Golfers. Diese Konzentration muss beim Golfen über einige Stunden konstant aufrecht gehalten werden, um auch am letzten Loch noch eine gute Leistung zu erbringen. Es ist sehr anstrengend und kräftezehrend, über mehrere Stunden ein hohes Konzentrationslevel zu halten und im entscheidenden Moment seine optimale Leistung abzurufen.

Meditationen fördern z. B. die Gelassenheit, den Gleichmut, die innere Ruhe, die Selbstbeherrschung, die Konzentrationsfähigkeit, die Gedächtnisleistung, die visuelle Aufmerksamkeit, die kognitive Fähigkeiten, die emotionale Stabilität und positives Denken.

Tratak (Meditation mit Kerzenflamme) zum Beispiel ist eine wunderbare Übung, um dem Geist beizubringen, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Die volle Aufmerksamkeit auf die Kerzenflamme führt zu schärfster Konzentration auf einen Punkt. Verbessert die Sehkraft und belebt das Gehirn über die Sehnerven.

Meditation ist eine wunderbare Übung, dem unruhigen Geist beizubringen, sich voll auf eine Sache zu konzentrieren.

Tiefenentspannungen, wie z. B. Yoga Nidra helfen physische, mentale und emotionale Verspannungen aufzulösen. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass Yoga Nidra für Körper und Geiste eine heilende, nachhaltige und lang andauernde Wirkung erzielt, deren Effekt sich mit zunehmendem Üben kontinuierlich verstärkt. Yoga Nidra verbessert die Visualisierung, die Lernfähigkeit, hilft Stress abzubauen, mentale Blockaden aufzulösen. Dadurch kann sich im ganzen „Wesen“ Harmonie, Gelassenheit und Vertrauen einstellen.

Yoga ist ein ganzheitlicher Ansatz, der den „ganzen Golfer“, Körper, Geist und die Emotionen nachhaltig trainiert.

Yoga ist für Menschen jeden Alters einfach erlernbar.

Der große Vorteil ist, dass in einer Gruppe, Teilnehmer mit verschiedenen Kenntnissen und Fitnessniveaus nebeneinander und miteinander üben können – auch dieses ist eine schöne Parallele zum Golfspielen