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Yin Yoga

Wer am Weg keine Freude hat, hat das Ziel verfehlt“

YIN und YANG sind zwei universelle, komplementäre, von einander abhängige äquivalente Polaritäten, die in einem dynamischen Transformationsprozess zur Balance streben.

Yin Yoga – die Kunst des Loslassens Was bedeutet Yin Yoga eigentlich?

Der Ausdruck „Yin Yoga“ kombiniert zwei Weisheitslehren. Zum Einen die aus dem Taoismus stammende Denkweise von Yin und Yang. Unsere Welt besteht aus Gegensätzlichkeiten: Tag und Nacht, Sommer und Winter, schwarz und weiß, Materie und Energie, etc. Diese beiden Qualitäten unseres Lebens streben immer nach Ausgleich und nach der taoistischen Lehre ist Gesundheit dann gegeben, wenn wir in einem harmonischen und ausgeglichenen Zustand sind.

Das gilt für den Körper wie für den Geist. Der zweite Aspekt ist Yoga als Weg zur Selbstvervollkommnung über körperliche und geistige Übungen. Im Yoga gibt es einen „Yang“-Weg (dynamisch und schweißtreibend) und eben auch einen „Yin“ Weg, der eher statisch und langsam ist.

Wer hat Yin Yoga „erfunden“? Die Kombination der beiden Aspekte ist im Westen passiert. Vor etwa 30 Jahren trafen in den USA der Yogalehrer Paul Grilley und der Kampfkünstler Paulie Zink aufeinander. Paul Grilley hat die Prinzipien von Paulie Zink erlernt und dann auf seine eigene Art und Weise weiterentwickelt. Die Ursprünge beider Lehren liegen aber natürlich in Indien (Yoga) und in China (Kampfkunst, Taoismus). Es ist also nicht extra für Westler mit unserem Lebensstil konzipiert worden, aber es hat sich durch den Ursprung hier automatisch in diese Richtung entwickelt.

Wie ist eine klassische Yin Yoga Stunde aufgebaut? Wie in jeder anderen Yogastunde auch folgt eine Yin Yoga Klasse einem thematischen Schwerpunkt. Der kann anatomisch, energetisch, spirituell oder sonstwie sein. Die Haltungen werden meistens ohne Aufwärmen (z.B. Sonnengrüße) ausgeführt und dann mit möglichst geringem muskulären Kraftaufwand zwischen drei und fünf Minuten gehalten.

Stichwort „loslassen“: Warum funktioniert das beim Yin Yoga so gut? Durch die lange Haltedauer der Übungen wird der Körper dazu gebracht, innere Spannungen zu lösen. Zu Anfang verkrampft der Körper eher, denn die Übungen führen ihn in ungewohnte Positionen. Die Reaktion darauf ist eher eine Anspannung. Wenn man dann eine Weile in den Asanas verweilt, „lernen“ der Körper und das Nervensystem, dass keine Gefahr droht und die Muskelanspannung lässt nach. Und da Körper und Geist eine Einheit bilden, hat das immer auch eine Auswirkung auf unseren psychischen und emotionalen Zustand. Auch dort tritt eine Entspannung ein, die wir als Ausgleich zu unserem hektischen Laben so dringend brauchen.